Schultern zurücknehmen: Modische Tricks mit Raglanärmeln

Raglanärmel zeichnen sich dadurch aus, dass die Naht diagonal von der Achsel zum Hals verläuft und nicht – wie meist üblich – senkrecht. Das kann die Schultern schmaler wirken lassen.

Raglanärmel eignen sie sich daher gut für alle Figurtypen, die breitere Schultern haben, erklärt die Imageberaterin Inge Meyrose aus Hamburg. Diese Schnittform steht Y- oder V-Typen deshalb besonders gut.

Aufpassen sollten die O- und A-Typen, warnt Meyrose. Treten die ohnehin schon schmaleren Schultern durch die Ärmel noch stärker in den Hintergrund, werden die Hüften extra betont: „Raglanärmel verstärken den Effekt breiterer Hüften.“ Ein Tabu ist die Schnittform für Menschen mit abfallenden Schultern: Die Raglanärmel verstärkten diesen runterrutschenden Effekt, sagt Meyrose. Das wirke dann sehr unvorteilhaft. Außerdem betone der Schnitt den Busen: Frauen mit großer Oberweite sollten sich überlegen, ob sie das wollen.

Allerdings lassen sich die optischen Effekte durch die passende Farbwahl der Textilien etwas ausbalancieren. Die Grundregel dafür lautet: Helle Farben betonen, dunkle Farben lassen Partien in den Hintergrund treten. Ein Typ mit schmalen Schultern könnte also ein Kleidungsstück mit Raglanärmel tragen, wenn die Ärmel hell sind.
dpa-Magazin / mag
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