Sie duften nach Rose und Gewürzen

Für den Winter haben die Parfümmacher einen alten Klassiker wiederbelebt: die Rose. Sie kommt sogar in Männerparfüms vor.

Serge Lutens verarbeitet ihn in "Santal Majuscule" in der Basisnote. "Ein eher femininer Rosenakzent" findet sich dem Hersteller zufolge auch in "Tom Ford Noir". Der Herrenduft beinhaltet zudem Iris, Muskatnuss und Schwarzpfefferöl.Auch bei den Frauen erlebt die Rose ein Revival. Vor allem in Kombination mit dem ätherischen Öl Patschuli ist Rose in Parfüms zu finden. Sowohl Jil Sanders "Everose", Guerlains Kreation "La Petite Robe Noire" und Chanels "Coco Noir" beinhalten das traditionelle Duo. Sie sind zudem mit Vanille versetzt - einem weiteren wiederbelebten Klassiker. "Vanille ist in fast allen neuen Herbst- und Winterdüften für Damen enthalten", sagt Elmar Keldenich, Geschäftsführer des Bundesverbands Parfümerien in Düsseldorf. Etwa auch in Lancômes "La vie est belle" und Esprits "Simply You".

Traditionell werden im Winter würzige Mischungen getragen. Kümmel, Lorbeer, Kardamom und Zimt findet sich etwa in Thomas Sabos "Rebel at heart". Pinken Pfeffer mit Rum und hellem Tabak mischt Joop für seinen Duft "Homme wild".

"Die Düfte werden im übertragenen Sinn essbar", sagt Keldenich. Und sie sind schwerer. "Im Winter tendieren viele automatisch eher zu schweren Düften statt zu sommerlich-spritzigen Varianten. Das ist genau wie mit dem Essen: Schweren Schweinebraten mag im Sommer kaum jemand essen, aber im Winter ist er für viele ein Genuss."


dpa-Magazin / mag
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