Wacholderbeeren und Rosmarin

In Herrenparfüms sind in dieser Saison oft Herznoten enthalten, die bislang eher den Frauen vorbehalten waren. Neben klassischen Ingredienzen wie Lavendel enthalten die Kompositionen für den Mann auch Rose, Geranie oder Narzisse - letztere etwa in "Eau de Narcisse Bleu" von Hermès.

Klingt ungewöhnlich, ist es auch. Dennoch machen solche blumigen Elemente in der Herznote die Herrendüfte keineswegs süß oder lassen sie gar zu weiblich wirken. Im Gegenteil: Kostbare Hölzer und Gewürze wie Wacholderbeeren, Rosmarin oder Kardamom sorgen dafür, dass die Wirkung männlich und markant bleibt. "Die sportlich-aktive Ausstrahlung steht bei den Parfüms für Herren in dieser Saison klar im Vordergrund", fasst Martin Ruppmann, Geschäftsführer der Fragrance Foundation Deutschland, den Trend zusammen.Neben blumigen Düften sollen viele Herrenparfüms auch an eine Reise zu klaren Bergseen und sprudelnd-frischen Gebirgsbächen erinnern. Es steht aquatische Frische im Vordergrund. Dieser Trend begann in den 90er Jahren mit dem Duft "Cool Water" von Davidoff und feiert eine fulminante Renaissance.

Der limitierte Duft "Aquafitness" von Biotherm enthält Zitronentang und "Aqva pour homme" von Bulgari die Wasserpflanze Posidona. Auch andere frische Ingredienzen wie Bergamotte oder Minze sind in den aktuellen Parfüms für den Mann zu finden - etwa in "Acqua Essenziale" von Salvatore Ferragamo und in "Porsche Design Sport L’Eau".


dpa-Magazin / mag
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