Wohlfühloase oder Gerätepark? Tipps für die Wahl des passenden Fitnessstudios

Beim Functional Training setzt man das eigene Körpergewicht ein. Einige Studios bieten dafür in ihren Clubs sogenannte Freestyle-Zonen. (Foto: Fitness First)

Wer ein passendes Fitnessstudio sucht, hat die Qual der Wahl. Ein Anhaltspunkt ist für viele sicher der Preis. Bei günstigen Studios können Kunden schon für 19,90 Euro im Monat trainieren. Andere Ketten sind mehr als doppelt so teuer. Allerdings müssen Kunden bei Fitness-Discountern auch merkliche Abstriche in Kauf nehmen, wie eine Stichprobe der Stiftung Warentest ergeben hat.

Verhandeln kann sich lohnen, zumindest bei den teuren Ketten, rät Falk Murko von der Stiftung Warentest. Bei verschiedenen Franchise-Anbietern können die Preise je nach Filiale variieren. Einige Anbieter werben laufend mit Sonderaktionen. Oder Neulinge bekommen zeitweise einmalige Kosten bei der Aufnahme erlassen.

Vielfach gibt es kostenfreie Probetrainings. Ansonsten wird die Gebühr dafür in der Regel beim Abschluss einer Mitgliedschaft mit den Beiträgen verrechnet, erläutert der Arbeitgeberverband deutscher Fitness- und Gesundheits-Anlagen (DSSV). Bei der Laufzeit des Vertrages rät Murko: "So kurz wie möglich". Schließlich bestehe immer das Risiko, dass man sich im Club nicht wohlfühlt. Manche Verträge räumen die Möglichkeit ein, etwa im Sommer zeitweise auszusetzen.

Interessenten sollten auch nach der Qualifikation der Trainer fragen, empfiehlt der DSSV. Denn bei Fragen rund ums Training sind gut geschulte Fitnesslehrer wichtig. Daran hapert es laut Stiftung Warentest gerade bei Discountern. Das kann auf Kosten der Gesundheit gehen. Die Anbieter weisen den Vorwurf allerdings zurück, dass viele Trainer zu unqualifiziert seien.

Neulinge sollten beim ersten Besuch darauf achten, wie viele freie Geräte es gibt. So sehen sie, ob sie später beim Training warten müssen. Daneben sind Freiflächen praktisch für Functional Training oder Übungen mit der Faszienrolle – beides Dinge, die laut Mareike Scheer von Fitness First derzeit populär sind. Man sollte prüfen, ob die Kurse extra kosten, rät die Stiftung Warentest. Im Trend seien etwa Zumba-Kurse oder Workout mit der Kettlebell, sagt Scheer.
dpa-Magazin / mag
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