Aktiv gegen chronische Verstopfung

Wenn es auf dem Klo mal wieder länger dauert, sollten in der Ernährung mehr Ballaststoffe vorkommen. (Foto: Mascha Brichta)

Eine ballaststoffreiche Ernährung, viel trinken und Bewegung – das alles kann bei chronischer Verstopfung helfen.

Von einer chronischen Verstopfung (Obstipation) spricht man, wenn mindestens zwei der folgenden Beschwerden über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten vorkommen: seltener Stuhlgang, also weniger als alle drei Tage, mühsamer Stuhlgang oder Völlegefühl, Unwohlsein, Blähungen und Bauchkrämpfe.

Für eine ballaststoffreiche Ernährung sollte man zunächst mehr Gemüse essen, etwa drei Portionen pro Tag (400 Gramm), wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt. Eine Portion wäre zum Beispiel eine Paprika oder eine Handvoll getrockneter Hülsenfrüchte wie Erbsen oder Linsen. Bei Nudeln, Reis und Brot wählen Betroffene besser die Vollkornvariante.

Bewegung in Form eines flotten Spaziergangs, Gymnastik und Übungen, die die Bauchmuskulatur stärken, können den Stuhlgang möglicherweise erleichtern. Manchmal helfen auch Bauchmassagen mit kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn.
dpa-Magazin / mag
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