Angegriffene Stimmbänder

Eine Störung der Stimmbänder wird leicht mit Asthma verwechselt. Denn wie Asthma kann sie sich durch pfeifende Atemgeräusche und Luftnot während des Einatmens bemerkbar machen. Darauf weisen die Lungenärzte der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin (DGP) in Werne hin. Dieses Problem sei nahezu so verbreitet wie Asthma und könne grundsätzlich in jedem Alter auftreten. Besonders häufig seien Kinder betroffen. Allerdings ist die Ursache bei einem VCD-Anfall (vocal cord disfunction) eine andere: Bei VCD verengen sich die Stimmbänder - und nicht wie bei Asthma die Bronchien. Daher bemerke man das Gefühl der Atemnot auch eher im Halsbereich und nicht in der Brust. Ein VCD-Anfall geht von selbst wieder vorüber und dauert nur sehr kurz an. Das sei nicht lebensgefährlich, auch wenn ein Anfall durchaus lebensbedrohlich wirke. Wenn Betroffene ihre Angst überwinden lernen, kommen sie besser mit der Erkrankung zurecht, so die DGP.
dpa-Magazin / mag
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