Arzneien mit schwarzem Dreieck

Schwarzes Dreieck und ein Satz: Daran erkennen Verbraucher besonders engmaschig überwachte Arzneimittel. (Foto: BfArM)

Manche Medikamente sind mittlerweile auf dem Beipackzettel mit einem auf der Spitze stehenden schwarzen Dreieck gekennzeichnet.

Begleitet wird das Symbol von dem Satz "Dieses Arzneimittel unterliegt einer zusätzlichen Überwachung". Das bedeutet, dass Patienten besonders aufmerksam in Bezug auf Nebenwirkungen des Medikaments sein sollten. Darauf weist die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) hin.

Mit dem Dreieck und dem Satz ausgewiesen sind zum Beispiel Produkte, die neu auf dem Markt sind und zu denen deshalb weniger Informationen als zu anderen Arzneimitteln vorliegen. Die Kennzeichnung bedeute jedoch nicht, dass das Medikament unsicher ist, betont die AMK. Da aber beispielsweise das Wissen über Nebenwirkungen noch nicht so groß ist, werde es engmaschiger überwacht als andere Medikamente.

Um möglichst viele Informationen zusammenzutragen, fragten Apotheker auch nach, ob der Patient das Mittel gut verträgt oder eine Nebenwirkung verspürt hat. Jeden Verdacht auf eine Nebenwirkung teilen Betroffene am besten ihrem Arzt oder Apotheker mit.


dpa-Magazin / mag
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