Auf eiweiß- und fetthaltige Kost achten

Der Körper von Krebspatienten kommt während einer Chemotherapie nicht so gut mit einer kohlenhydratreichen Kost zurecht.

Daher sollten in der Zeit mehr Eiweiß und Fett auf dem Speiseplan stehen, weil ihr Stoffwechsel diese Ernährungsbestandteile in dem Moment der Behandlung besser verwerten kann. "Es geht nicht ums Verzichten", betont die Ernährungsexpertin Karin Riemann-Lorenz von der Verbraucherzentrale Hamburg. Patienten sollten also nicht versuchen, Kohlenhydrate ganz zu vermeiden. Ballaststoffreiche Lebensmittel wie Müsli oder Hülsenfrüchte seien weiterhin empfehlenswert. Wichtig sei, dem Gewichtsverlust entgegenzuwirken, mit dem viele Betroffene während der Chemo- oder Strahlentherapie kämpfen. Sinnvoll ist daher, Speisen mit Sahne anzureichern, mit Walnuss- oder Rapsöl zu kochen und fettreiche Fische wie Makrele oder Lachs zu essen.

Außerdem rät die Expertin zu viel Obst und Gemüse. Denn nicht nur die Vitamine darin sind wichtig, auch die sogenannten sekundären Pflanzenstoffe. Sie hätten eine stoffwechselschützende Wirkung, sie unterstützten das Reparatursystem des Körpers. Solche Stoffe werden auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln angeboten. Davon rät Riemann-Lorenz aber ab. "Die isolierte Einnahme dieser Pflanzenstoffe ist nicht empfehlenswert." Denn es sei nicht nachgewiesen, welche Wirkung sie in dieser Form hätten.

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dpa-Magazin / mag
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