Bei Krebs auf gute Ernährung achten

Wer an Krebs erkrankt ist, läuft oft Gefahr, dass er mit der Zeit schwächer wird. Daher ist es wichtig, den Körper auch durch Nahrung fit zu halten.

Martin Strauch, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie in München, empfiehlt, das zu essen und zu trinken, worauf man Lust hat. "Egal welches Essen: Es versorgt den Körper mit Energie - und sorgt gleichzeitig für ein gutes Allgemeinbefinden und den Erhalt der Lebensqualität."Krebszellen verändern den Stoffwechsel unseres Körpers und verbrauchen vor allem Zucker für ihre eigene Energiegewinnung. "Fette verwerten sie dagegen nur geringfügig", erläutert Gisela Krause-Fabricius, Autorin des neuen Ratgebers "Wie ernähre ich mich bei Krebs?" der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen.

Ihr Rat: "Möglichst viel Fett zu sich nehmen und wenig Zucker, dann haben es die Krebszellen schwer, die zu ihrem Wachstum nötige Energie zu bekommen." Dabei sei es wichtig, auf die richtigen Fette zu achten - zum Beispiel Fisch, Leinöl, Butter und Sahne. Speisen aus hellen Mehlen oder Süßigkeiten gelte es eher zu meiden. Dem Körper blieben so länger Muskelmasse und Gewicht erhalten.

Informationen der Deutschen Krebsgesellschaft unter www.krebsgesellschaft.de, Broschüren zur Ernährung unter http://asurl.de/mp.

dpa-Magazin
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