Betablocker immer morgens nehmen

Betablocker werden am besten morgens eingenommen. Diese Arzneimittel bekommen Menschen mit stressbedingtem Bluthochdruck.

Weil die Konzentration von Stresshormonen vormittags am höchsten sei, wirke die Arznei morgens am besten, erklärt Bundesverband Niedergelassener Kardiologen (BNK) in München. Auch ältere Menschen mit einer ausgeprägten Gefäßverkalkung müssen ihre Medikamente gegen Bluthochdruck morgens nehmen. Nehmen sie sie abends, fällt der Blutdruck nachts zu stark ab und verursacht möglicherweise Durchblutungsstörungen.Wer allerdings neben hohem Blutdruck auch noch unter Diabetes, Schlafapnoe oder Nierenschwäche leidet, nimmt die blutdrucksenkenden Mittel besser abends ein. Normalerweise fällt der Blutdruck zwar nachts leicht ab und steigt morgens wieder. Diese gewöhnlichen Blutdruckschwankungen könnten bei Menschen mit Diabetes, Schlafapnoe oder Nierenschwäche aber gestört sein, erläutert der BNK. Bei ihnen sinke der Blutdruck nachts nicht oder steige sogar. Die abendliche Einnahme könne den Rhythmus normalisieren.

Infos im Partientenportal auf www.kardiologen-im-netz.de.

dpa-Magazin / mag
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