Chronisches Leiden erfordert Geduld

Bei der Behandlung einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung ist Geduld gefragt. Denn es existiert keine Therapie, die die Erkrankung schnell verschwinden lässt. Allerdings lassen sich die Beschwerden lindern.

Hilfreich seien vor allem kortisonhaltige Nasensprays, heißt es auf dem Internetportal Gesundheitsinformation.de. Durch die Sprays schwellen die Schleimhäute in den Nasennebenhöhlen ab. Für dauerhafte Linderung sei es aber oft nötig, die Mittel über Monate oder Jahre anzuwenden.Der Einsatz von abschwellenden Nasensprays sei nur für wenige Tage sinnvoll, weil diese bei längerem Gebrauch den umgekehrten Effekt haben können. Hausmittel wie das Spülen mit Kochsalzlösung können einen Versuch wert sein. Bessern sich die Beschwerden durch Medikamente nicht ausreichend oder dauerhaft, ist eine Operation eine Möglichkeit. Auch nach einer OP müssten meist weiterhin Kortisonsprays angewendet werden.

Eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung bemerken Betroffene meist daran, dass sie auf Dauer nicht mehr richtig durch die Nase atmen können, und Schmerzen oder ein Druckgefühl im Gesicht haben.

Ein Merkblatt zur chronischen Nasennebenhöhlenentzündung steht unter http://dpaq.de/d9795 zum Abruf bereit.

dpa-Magazin / mag
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