Depressiv nach Schlaganfall

Frauen, ältere Menschen und Menschen ohne soziale Unterstützung leiden nach einem Schlaganfall besonders häufig an einer Depression. Auch Menschen mit bereits vorhandenen psychischen oder kognitiven Störungen, zum Beispiel mit Problemen mit der Wahrnehmung oder dem Erinnerungsvermögen, seien stärker betroffen, erläutert die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG). Eine frühzeitige Behandlung dieser "Post-Stroke-Depression" mit Antidepressiva könne die psychische Erkrankung abschwächen und sie sogar verhindern. Die Medikamente helfen, die Psyche zu stabilisieren. Wichtig sei es, Patienten nach einem Schlaganfall auf Depressionen zu untersuchen. Eine Depression ist jedoch nicht nur eine Reaktion auf die Folgen eines Schlaganfalls wie Lähmungen, Verlust der Sprachfähigkeit und des Sehvermögens. Sie kann auch die direkte Folge eines Schlaganfalls sein. Das erkläre, warum Depressionen nach einem Schlaganfall häufiger seien als bei einer orthopädischen Erkrankung mit vergleichbarem Behinderungsgrad, so die DSG.


dpa-Magazin / mag
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