Diabetes greift Zähne an

Eine Diabetes-Erkrankung kann die Menge des Speichels im Mund verringern. Damit steigt für die Patienten die Gefahr von Karies, weil in einem trockenen Mund der Zahnschmelz anfälliger für die Erreger ist. Darauf weist die Initiative proDente in Köln hin. Insbesondere die Zahnhälse seien gefährdet. Es empfiehlt sich, den Speichelfluss mit zuckerfreiem Zahnpflegekaugummi anzuregen. Dieser neutralisiert und verdünnt Säuren, die von Bakterien im Mund gebildet werden. Die Initiative rät Diabetes-Patienten, ihren Zahnarzt über ihre Stoffwechsel-Erkrankung in Kenntnis zu setzen. Denn sie kann auch dazu führen, dass die Gefäße im Zahnfleisch möglicherweise nicht mehr ausreichend durchblutet werden. Das betroffene Gewebe kann dann Bakterien nicht mehr richtig abwehren, unter anderem Zahnbettentzündungen können die Folge sein. Wichtig sind daher halbjährliche Kontrolluntersuchungen, gründliche Mundhygiene und eine optimale Einstellung des Diabetes.


dpa-Magazin / mag
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