Erste Hilfe bei Säureunfällen

Laborangestellte, aber auch Bademeister hantieren häufig mit Chemikalien. Immer wieder kommt es dabei zu Arbeitsunfällen - und Spritzer von ätzenden Substanzen wie Schwefelsäure oder Natronlauge gelangen ins Auge. In solchen Fällen ist vor allem Schnelligkeit gefragt, sagt Michael Nasterlack von der Deutschen Gesellschaft für Arbeitsmedizin. So lassen sich Verätzungen und im schlimmsten Fall sogar Erblindungen verhindern. Gelangen Chemikalien ins Auge, sollten Beschäftigte sofort zum nächsten Wasserhahn laufen - und das Auge reichlich mit Wasser ausspülen. "Das sollte mindestens 15 Minuten gemacht werden", rät Nasterlack. Idealerweise wischen Betroffene das Wasser dabei vom Inneren des Auge nach außen. Machen sie es andersherum, beeinträchtigen die Chemikalien im schlimmsten Fall auch noch das andere Auge.
dpa-Magazin / mag
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