Fruktoseintoleranz sehr unterschiedlich

Da hilft nur testen: Manch ein Fruktoseintoleranter kann auch fruchtzuckerhaltigen Honig essen. (Foto: Mascha Brichta)

Bei einer Fruktoseintoleranz verträgt der Betroffene nur sehr kleine Mengen Fruchtzucker.

Nimmt er mehr zu sich, kann der Fruchtzucker in tiefere Darmabschnitte gelangen. Dort wird der auch Fruktose genannte Zucker von Darmbakterien abgebaut und kann Blähungen, Bauchkrämpfe und Durchfall hervorrufen.Jeder Fruktoseintolerante verträgt unterschiedlich viel Fruchtzucker, wie die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) erläutert. Daher haben Menschen mit einer Fruktoseintoleranz keine andere Wahl, als Lebensmittel durch Verzehr auf Verträglichkeit zu testen. Bei manchen ist auch der Genuss von stark fruktosehaltigen Lebensmitteln wie Honig und Marmelade ein Problem.

So umständlich das Ausprobieren auch ist, von einem vollständigen Verzicht auf Fruchtzucker rät die Gesellschaft ab: "Das würde nicht nur die Lebensmittelauswahl stark einschränken, die Grundversorgung an Nährstoffen könnte auch nicht mehr gewährleistet werden." Wer seine Mahlzeiten dennoch nach dem Fruktosegehalt planen möchte, kann sich an Fruktosetabellen im Internet halten, zum Beispiel auf der Website der DGE.

Eine Fruktosetabelle des DGE findet sich im Internet unter http://dpaq.de/n3hvF.

dpa-Magazin / mag
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