Hilfe bei Überlastung: Gespräch mit dem Betriebsarzt suchen

Ständige Gereiztheit oder Erschöpfung: Haben Mitarbeiter diese Probleme, sollten sie mit dem Betriebsarzt sprechen.

Beides sind erste Anzeichen für ein drohendes Burn-out, teilt die Arbeitnehmerkammer Bremen mit. In einem frühen Stadium können Mitarbeiter häufig noch ohne Hilfe gegensteuern. Sie können sich bewusst mehr Zeit für sich nehmen und zum Beispiel freie Zeiten im Kalender einplanen. Gut ist auch, sich morgens und abends eine "stille Zeit" einzuplanen, in der Berufstätige zur Ruhe kommen.

Für Betroffene ist es häufig schwer zu erkennen, wann ein hoher Arbeitseinsatz in Überlastung mündet. Hellhörig sollten sie werden, wenn sie ständig Mehrarbeit leisten und ihre sozialen Kontakte einschränken. In einer zweiten Phase der Erkrankung reduzieren Arbeitnehmer oft ihr Engagement. Sie verbinden dann nicht selten entstehende Probleme bei der Arbeit mit persönlichen Schuldzuweisungen. Als nächstes kommt es typischerweise zu Befindlichkeitsstörungen auf. Dazu gehören etwa die Unfähigkeit zu entspannen sowie Schlafprobleme.
dpa-Magazin / mag


Die Arbeitnehmerkammer Bremen bietet eine Broschüre zum Thema Burn-out zum Herunterladen an unter http://asurl.de/12nq.
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