Hinweis auf Alkoholvergiftung

Hat ein Freund zu viel getrunken, kann das für ihn gefährlich werden. Spätestens wenn der Betroffene erste Anzeichen für eine ernste Vergiftung zeigt, sollten Jugendliche den Notarzt rufen.

Ein Merkmal sei etwa kalter Schweiß oder ein kreideweißes Gesicht, sagt Michaela Goecke, die bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung das Suchtreferat leitet. Auch wenn jemand überhaupt nicht mehr reagiert, sollte sofort ein Mediziner kommen. Einen sicheren Test, ob der Kumpel einen Arzt braucht, gibt es aber nicht. "Lieber auf Nummer sicher gehen und einmal zu viel Hilfe rufen", rät Goecke.

Wenn die Party für einen Freund im Vollrausch endet, sollten Jugendliche ihn außerdem nicht alleine nach Hause gehen lassen. Stattdessen begleiten sie ihn besser - auch wenn er eventuell widerspricht. "Jugendliche unterkühlen besonders schnell, auch wenn man es von außen nicht sieht", warnt Goecke. Stolpert der Betrunkene auf dem Heimweg und bleibt in der Kälte liegen, kann es lebensgefährlich werden. Im Straßenverkehr können Betrunkene Gefahren nicht mehr gut einschätzen und reagieren oft zu langsam.


dpa-Magazin / mag
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