Hodenhochstand gleich behandeln lassen

Hoden, die nicht vier Wochen nach der Geburt aus der Nierengegend in den Hodensack wandern, gehören zu den wichtigsten Erkrankungen bei kleinen Jungen.

Beim Gleithoden sitzen die Hoden am Ansatz des Hodensacks, lassen sich mit der Hand ertasten und vorsichtig nach unten ziehen. Sie bewegen sich danach aber sofort wieder an ihre alte Stelle zurück. Beim Hodenhochstand ruhen die Hoden gänzlich im Körperinneren.Bei beiden Fehlstellungen ist der Stiftung Kindergesundheit in München zufolge eine Behandlung geboten, weil die Hoden im Körper höheren Temperaturen als im Hodensack ausgesetzt sind. Das schade den spermienbildenden Zellen, der Junge ist als Erwachsener zeugungsunfähig. Außerdem steige das Risiko, später an Hodenkrebs zu erkranken.

Nicht behandelt werden müssen dagegen die sogenannten Pendelhoden. Hierbei sitzen die Hoden meistens an ihrem richtigen Platz, ziehen sich aber manchmal kurzzeitig in den Körper zurück. In der Pubertät nisten sie sich endgültig im Hodensack ein.

Informationen im Internet unter www.kindergesundheit.de.

dpa-Magazin / mag
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