Impfung gegen Rotaviren

Rotaviren werden oft durch stuhlverschmierte Hände oder gemeinsam genutzte Handtücher etwa im Kindergarten übertragen. Die Folgen sind nicht nur unschön, sondern möglicherweise lebensgefährlich. Bei Babys und Kleinkindern macht sich eine Infektion in der Regel durch heftiges Erbrechen, gefolgt von schleimig-wässrigem, intensiv riechendem Durchfall bemerkbar. Darauf weist die Stiftung Kindergesundheit in München erläutert. Da der Körper dabei nicht nur Flüssigkeit, sondern auch lebenswichtige Mineralien verliert, kann die Erkrankung im schlimmsten Fall tödlich enden. Ein Säugling sollte laut der Stiftung möglichst ab der sechsten Lebenswoche, spätestens aber, bevor er den sechsten Lebensmonat vollendet hat, dagegen geimpft werden. Je nach Präparat sind zwei oder drei Dosen im Abstand von mindestens vier Wochen nötig. Der Impfstoff kann gleichzeitig mit anderen gegeben werden und gilt als sehr gut verträglich.
dpa-Magazin / mag
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