Knappschaft: Sport trotz Erkrankung

Muskel können trainiert werden. Und der wichtigste Muskel des menschlichen Organismus, das Herz, benötigt ebenfalls Training.

Dabei zählt Bewegung zu den besten Möglichkeiten, sich effektiv vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen. Kontinuierliche körperliche Aktivitäten - auch mit geringer Intensität - zeigen eine positive Wirkung auf unsere Gesundheit.

Aber wie kann ich mit einer Herzerkrankung Sport treiben? Welche Art von Belastung ist gesund? Herzgruppen bieten einen Rahmen für ein ausgewogenes Bewegungsprogramm, in den die spezifischen Problemstellungen einer Herzerkrankung einfließen. Gemeinsam in einer Gruppe mit ähnlichem Gesundheitshintergrund lässt sich ohne Leistungsdruck, aber mit Spaß an der Bewegung und Lust am Leben, Sport treiben. In Herzgruppen treffen sich auf ärztliche Verordnung regelmäßig Patienten mit chronischen Herz-Kreislaufkrankheiten unter Überwachung und Betreuung eines anwesenden Herzgruppenarztes und eines qualifizierten Übungsleiters. Durch die Bewegungstherapie verbessert sich Kraft, Ausdauer und Koordination. Entspannungsübungen sollen helfen, Notfallsituationen besser zu beherrschen.

Die Folgen der Erkrankung sollen nach Möglichkeit überwunden und ein Fortschreiten verhindert werden. Der Teilnehmer kann mit diesem ganzheitlichen Ansatz lernen, seine eigene körperliche Belastbarkeit einzuschätzen wie auch seine persönlichen Risikofaktoren zu beeinflussen. Ziel ist die bessere Bewältigung seiner chronischen Erkrankung unter Reduktion des kardiovaskulären Risikos, Verbesserung der Lebensqualität und der "Teilhabe" am privaten und beruflichen Alltagsleben.

Fragen zur Teilnahme an einer Herzgruppe beantwortet gern die Knappschaft unter 61 37 60-0 oder als E-Mail an berlin@knappschaft.de.

PR-Redaktion / P.R.
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