Kuscheltiere ins Eisfach stecken

Auf Eis gelegt: Läuse und deren Nissen auf Kuscheltieren überleben eine zweitägige Kältekur im Eisfach nicht. (Foto: F. Koark)

Haben Kinder Läuse, können auch ihre Kuscheltiere befallen sein. Eltern müssen die Läuse und Nissen, die Eiablagen der Parasiten, gewissenhaft entfernen.

Auch Kleidung, Mützen, Handtüchern und Bettwäsche müssen sorgfältig gereinigt werden. Darauf weist die Verbraucherzentrale Hamburg in einem Ratgeber hin. Das gelingt Eltern, wenn sie die Gegenstände und Textilien zwei Tage lang einfrieren oder bei mindestens 60 Grad waschen.

Was sich nicht waschen oder einfrieren lässt, muss in Quarantäne: In einem sorgsam verschlossenen Plastiksack hungern Läuse an Kuscheltieren aus. Bei dieser Methode müssen die Gegenstände mindestens zwei Wochen im Beutel bleiben.

Von chemischen Giften rät die Verbraucherzentrale grundsätzlich ab. Sie können Juckreiz, Kältegefühl und schmerzhaftes Brennen der Kopfhaut hervorrufen. Der Wirkstoff Pyrethrum steht sogar im Verdacht, krebserregend zu sein.

Die Broschüre "Kopflausbekämpfung ohne Gift" gibt es für 1,50 Euro im Infozentrum der Verbraucherzentrale Hamburg oder unter www.vzhh.de. Zuzüglich zwei Euro für Porto und Versand kann man eine Printversion auch online oder unter der 040 24 83 21 04 bestellen.

dpa-Magazin / mag
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