Medizinischer Bedarf ins Handgepäck

Diabetiker sollten nur auf Reisen gehen, wenn ihr Stoffwechsel stabil ist. Die Werte sollten sie immer im Blick behalten

Unterwegs sollten die Patienten ausreichend Insulin, Pens, Pumpenzubehör, Spritzen, Teststreifen oder blutzuckersenkende Mittel mitnehmen. Diese Dinge gehörten ins Handgepäck, falls der Koffer sich verspäte oder verloren gehe, erläutert Jens Kröger vom Zentrum für Diabetologie in Hamburg. Für das medizinische Zubehör bräuchten die Urlauber eine ärztliche Bescheinigung - am besten in Englisch. Auch ein internationaler Diabetikerpass gehöre ins Gepäck.

Bei einer Zeitverschiebung müssten Menschen mit Diabetes während des Fluges ihre Insulindosis entsprechend anpassen, erklärt Kröger. Nach Westen hin verlängert sich der Tag: Dann benötigen Betroffene mehr Insulin. Nach Osten verkürzt sich der Tag, dann ist unter Umständen weniger Insulin nötig. Vor Ort müssten die Reisenden dann darauf achten, dass das Insulin bei vier bis acht Grad gelagert wird, sagt Kröger. Außerdem sei es im Urlaubsland wichtig, häufiger die Blutzuckerwerte zu messen als sonst, rät er. Denn insbesondere eine ungewohnte Ernährung kann sich auf die Werte auswirken.


dpa-Magazin / mag
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