Nach dem Zahnarzt nichts essen

Von der Art der Betäubungsmethode hängt es ab, wie lange die Wirkung der Spritze anhält. (Foto: proDente e.V./dpa/mag)

Wer unmittelbar nach der Betäubung vom Zahnarzt etwas isst oder trinkt, kann sich schnell verletzen.

Es besteht die Gefahr, dass man sich zum Beispiel auf die noch betäubte Lippe beißt. Auch kann es sein, dass Betroffene sich an heißen Getränken verbrühen. Darauf weist die Initiative proDente in Köln hin. Erst wenn die Betäubung komplett verschwunden ist, dürfe wieder etwas gegessen oder Heißes getrunken werden. Wie lange die Wirkung der Betäubungsspritze anhält, hängt von der Art und Schwere der Zahnbehandlung ab - eine halbe bis mehrere Stunden sind möglich.Es gibt verschiedene Betäubungsverfahren. Entweder werden zum Beispiel nur die Nerven von ein bis zwei Zähnen betäubt oder aber die gesamte Leitungsbahn auf einer Kieferhälfte. Das Taubheitsgefühl erstreckt sich dann bis in die Unterlippe und eventuell eine Zungenhälfte. So können ein oder mehrere Backenzähne im Unterkiefer behandelt werden.


dpa-Magazin / mag
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