Passivraucher im Mutterleib

Wenn eine Schwangere raucht, ist dies "für das Ungeborene die extremste Form des Passivrauchens", sagt Prof. Dr. med. Gerhard Jorch, Direktor der Universitätskinderklinik Magdeburg, im Apothekenmagazin "Baby und Familie" (Ausgabe 4/2013). Erhöhte Frühgeburtsraten, Entwicklungsrückstände des Babys, erhöhtes Risiko für den plötzlichen Kindstod, aggressivere Kinder - das sind einige der gravierendsten Folgen. Die gute Nachricht von Professor Jorch: "Immerhin zwei Drittel aller Raucherinnen hören in der Schwangerschaft oder nach der Geburt auf zu rauchen." Das empfehlen Experten auch den Vätern. Die Kinderplanung ist der beste Anlass für ein rauchendes Paar, damit aufzuhören. Wenn sie in der Wohnung geraucht haben, sollten sie auch gleich noch eine Großputzaktion planen. Und am besten alle Wände neu tapezieren.
Wort&Bild / W&B
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