Sechs Tipps gegen Flugangst

Mit ein paar einfachen Übungen lässt sich Flugangst meist in den Griff bekommen. (Foto: Andrea Warnecke)

Angst am Flughafen, Panik im Flugzeug - Flugangst macht vielen zu schaffen. "Jeder Vierte verspürt im Zusammenhang mit dem Fliegen zumindest Unbehagen", sagt die Psychotherapeutin Darina Augapfel.

Augapfel gibt Seminare gegen Flugangst. Die Angst macht sich auf verschiedene Arten bemerkbar: von einem Kloß im Hals und schweißnassen Händen, über Beklemmungsgefühle und Kurzatmigkeit bis hin zu Panikgefühlen. Sechs Tipps, die laut Augapfel oft helfen:Sich vor dem Flug informieren: Wissen, weshalb und wie ein Flugzeug fliegt, beruhigt. Wer weiß, dass Turbulenzen nicht gleich eine Bruchlandung nach sich ziehen, gerät weniger schnell in Panik.

Etwas essen: Personen mit Flugangst sollten vor einem Flug eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen. Ist der Körper erst einmal mit der Verdauung beschäftigt, hat er keine Zeit, Angstsymptome zu entwickeln.

Die Flugangst mitteilen: Schon das Informieren des Bordpersonals löst meist etwas Anspannung. Geschultes Flugpersonal widmet außerdem Passagieren mit Flugangst etwas mehr Aufmerksamkeit, erklärt zum Beispiel einzelne Durchsagen näher.

Entspannungsübungen: Entspannen sich die Muskeln, lässt auch das Angstgefühl nach. Dazu so viele Muskeln wie möglich gleichzeitig anspannen und die Spannung für einige Sekunden halten, bevor sie abrupt losgelassen wird. Nach fünf bis zehn Wiederholungen sollte man sich entspannt fühlen.

Atemübungen: Angst führt dazu, dass Betroffene hastig und kurz ein- und ausatmen. Eine bewusste, tiefe Bauchatmung wirkt dem entgegen. Entscheidend ist dabei, doppelt so lang aus- wie einzuatmen.

Ablenkung: Musik, ein gutes Buch oder eine Unterhaltung mit dem Sitznachbarn lenken ab. Der Flugangst wird so weniger Aufmerksamkeit geschenkt.


dpa-Magazin / mag
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