Sehr schmerzhaft: Ausgekugelte Schulter

Wer sich einmal die Schulter auskugelt, hat ein hohes Risiko, dass es wieder passiert. Das gilt besonders für Patienten unter 20 Jahren.

Eine ausgekugelte Schulter ist ausgesprochen schmerzhaft. Zwar ist es wichtig, dass das Gelenk schnell wieder an seinen Platz gekugelt wird, die Schulter selbst wieder einzukugeln, ist generell keine Option. Darauf weist Ingo Tusk, Chefarzt der Abteilung Sportorthopädie und Endoprothetik an den Frankfurter Rotkreuz-Kliniken, hin.

Nach dem Einkugeln der Schulter gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder man lässt die Schulter operieren, was bei jüngeren Patienten empfohlen wird, oder setzt auf eine eher traditionelle Behandlung. Dabei wird der Arm mit einer Schlinge stabilisiert und für den Betroffenen heißt es Abwarten bis Bänder und Kapseln von allein zusammenwachsen, erklärt Ingo Tusk.

Vorbeugen kann man der schmerzhaften Verletzung, indem man sein Schultergelenk nachhaltig stabilisiert, erklärt Ingo Tusk. Eine Übung für alle gibt es aber nicht – die passende für die eigene Schulter findet man gemeinsam mit einem Physiotherapeuten.
dpa-Magazin / mag
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