Sonnenbrille und Aufenthaltsort

Bei der Auswahl der Sonnenbrille sollte aber auch Lichtdurchlässigkeit eine Rolle spielen. (Foto: Marion Ramm GmbH Deutschland)

Für einen Sommer in hiesigen Breiten genügt eine Sonnenbrille mit einer Lichtdurchlässigkeit der Blendschutzkategorie 2. Auf Urlaubsreisen sehen die Anforderungen schon ganz anders aus.

Die Blendschutzkategorie gebe an, wie viel Licht eine Brille tatsächlich durchlasse, erläutert das Kuratorium Gutes Sehen (KGS) in Berlin. Brillen der Kategorie 2 verfügen über einen dunklen Universalfilter und lassen 18 bis 43 Prozent Licht ans Auge gelangen. Je nach Hersteller steht die Angabe manchmal auf der Innenseite des Brillenbügels oder auf einem der Brille beiliegenden Kärtchen. Oft hilft aber nur die Nachfrage beim Verkäufer, um die Information zu bekommen.

Wer in die Berge fährt, sich am oder auf dem Wasser aufhält oder in südlichen Gefilden unterwegs ist, sollte eine Brille der Kategorie 3 wählen. Sie lässt nur 8 bis 18 Prozent Licht passieren und hat einen sehr dunklen Filter. Für das Hochgebirge oder Gletscheraufenthalte sind Brillen der Kategorie 4 am besten. Ihre Lichtdurchlässigkeit liegt bei nur 3 bis 8 Prozent. Das ist aber zu wenig, um zum Beispiel sicher mit der Brille Auto zu fahren.

Die Tönung der Gläser sagt dem KGS zufolge allerdings nichts über den UV-Schutz aus. Wichtig ist, beim Kauf auf das CE-Kennzeichen und den Hinweis UV-400 zu achten, um ausreichend geschützt zu sein. Sinnvoll sind auch große Gläser und breite Bügel, denn sie schirmen die Augen zusätzlich von oben und unten beziehungsweise von der Seite ab.

Weitere Informationen im Internet auf www.sehen.de.

dpa-Magazin / mag
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