Unterstützende Beckenbodenübungen

Mit Übungen, etwa auf dem Gymnastikball, kann die Beckenbodenmuskulatur gestärkt werden. (Foto: DKG/dpa/mag)

Die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre oder eine Schwangerschaft können die Beckenbodenmuskulatur schwächen.

Die Folge: Jede vierte Frau leidet unter Blasenschwäche. Das kann sich zum Beispiel bei körperlichen Belastungen wie beim Niesen oder Lachen bemerkbar machen. Dem kann man mit Beckenbodengymnastik entgegenwirken.Durch die Übungen werde die Schwächung der Beckenbodenmuskulatur und des Bindegewebes behoben, erläutert die Deutsche Kontinenz Gesellschaft (DKG). Gleichzeitig werde der Rücken gestärkt, eine aufrechte Körperhaltung gefördert und die Atmung verbessert. Allerdings sei regelmäßiges, konstantes Training sowie das richtige Ausführen der Übungen notwendig.

Die Gesellschaft empfiehlt daher, sich von entsprechend ausgebildeten Physiotherapeuten anleiten zu lassen. Die Therapie bei Belastungsinkontinenz werde in der Regel von den Krankenkassen übernommen.


dpa-Magazin / mag
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