Versteckte Venen: Viel trinken erleichtert Blutabnahme

Manchmal klappt es mit dem Blutabnehmen nicht so reibungslos. Vorher viel trinken und die Unterarme anwärmen kann helfen. (Foto: Kai Remmers)

Manchmal will es mit dem Blutabnehmen nicht so recht klappen. Dahinter können verschiedene Ursachen stecken. Weil Venen unter dem Unterhautfettgewebe liegen, sind sie bei viel Fettgewebe manchmal nicht so leicht auffindbar.

"Kleinkinder zwischen einem halben und zwei Jahren haben häufig viel Speck." Dort seien die Venen mitunter nur schwer zu finden. Bei Sportlern mit wenig Fettgewebe und viel Muskeln treten die Venen dagegen stärker hervor. Darauf weist Hans-Michael Mühlenfeld, Vorsitzender des Bremer Hausärzteverbandes, hin.

Ein zweiter Punkt, der die Blutabnahme erschweren kann, ist schwaches Bindegewebe. Dadurch seien die Wände der Venen sehr empfindlich und reißen schnell. "Trifft man die Vene nicht korrekt, entsteht schnell ein Bluterguss", sagt der Hausarzt. Unabhängig von der Konstitution des Patienten ist die Erfahrung des Blutabnehmers der "entscheidende Faktor" für erfolgreiches Blutabnehmen, betont Mühlenfeld.

Doch was können Patienten tun, um ihre Venen sichtbarer zu machen? Zwei kleine Tricks können unter Umständen helfen. Der erste lautet: viel trinken. "Das sorgt auch für mehr Durchfluss in den Venen", sagt Mühlenfeld. Damit können die Chancen steigen, eine Vene zu finden. Der zweite Trick: Aufwärmen der Unterarme. Dadurch entspannen und erweitern sich die Venen. mag
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