Wenn Arbeit krank macht

Die am häufigsten anerkannte Berufskrankheit in Deutschland ist Lärmschwerhörigkeit. Das teilt die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin mit und beruft sich dabei auf die aktuellsten Zahlen, die aus dem Jahr 2011 stammen. Lärmschwerhörigkeit wurde bei 6304 Berufstätigen anerkannt. Auf Rang zwei liegt die Lungenkrankheit Asbestose. Sie wurde bei 1824 Berufstätigen festgestellt. Es folgt die Silikose, umgangssprachlich auch Quarzstaublunge genannt, mit 1097 Fällen. Gleichzeitig meldeten mehr als 25 500 Berufstätige den Verdacht auf eine durch den Job ausgelöste Hautkrankheit. Nur in 586 Fällen wurde die Hauterkrankung jedoch offiziell als Berufskrankheit anerkannt.


dpa-Magazin / mag
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