Zeitweilige Lähmung

Eine Vireninfektion oder Zugluft können zu einer vorübergehenden Gesichtslähmung führen. Auch entzündliche Schwellungen können den Kanal des Gesichtsmuskelnervs verengen und auf diesen Druck ausüben. Vorboten einer so ausgelösten Lähmung sind meist ein steifes Genick, Schmerzen im Kiefer oder hinter einem Ohr. Bemerkbar machen kann sich die Lähmung dann unter anderem dadurch, dass ein Mundwinkel oder Augenlid herabhängt, ein Auge tränt oder der Geschmackssinn beeinträchtigt ist. In der Regel ist eine zeitweise gelähmte Gesichtsmuskulatur ungefährlich. Sie sollte aber ärztlich abgeklärt werden, um zum Beispiel einen Schlaganfall als Ursache auszuschließen, rät der Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) in Krefeld. Als Risikofaktoren gelten hoher Blutdruck, Diabetes und extremer Stress. Die Lähmung kann bei Männern und Frauen in jedem Alter vorkommen, öfter aber im mittleren Alter und während der Schwangerschaft.
dpa-Magazin / mag
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