Zu nah vorm Bildschirm

Natürlich bekommt man keine viereckigen Augen, wenn man zu nah vorm Fernseher sitzt. Ganz unbegründet ist diese gerade von Eltern ausgesprochene Warnung aber nicht: "Alles, was in der Nähe stattfindet, fördert Kurzsichtigkeit", sagt Rüdiger Schwartz von der Klinik für Augenheilkunde am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Zwar ist Kurzsichtigkeit vor allem genetisch bedingt, aber nah vor Bildschirmen sitzen, bekommt den Augen langfristig nicht besonders gut. Und kurzfristig strengt es an. "Man kann Kopfweh, trockene und müde Augen bekommen", sagt Schwartz. "Kinder merken das noch nicht. Sie können auch Dinge scharf sehen, die zehn Zentimeter vor ihrem Auge sind." Wieso von viereckig die Rede ist, kann Schwartz auch nicht mit Sicherheit sagen. Wahrscheinlich liegt es an der Form des Fernsehbildschirms.
dpa-Magazin / mag
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