Angehende Bäcker sind optimistisch

Gute Berufsaussichten für Jugendliche im Bäckerhandwerk: Viele Betriebe suchen einen Nachfolger. (Foto: Franziska Koark)

Das Bäckerhandwerk sucht händeringend nach Nachwuchs. Jugendliche, die sich für eine Ausbildung in dem Bereich interessieren, haben derzeit beste Perspektiven.

"Die Schulabgänger können sich einen Ausbildungsbetrieb im Prinzip aussuchen, weil es so wenig Konkurrenz gibt", sagt Amin Werner, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Bäckerhandwerks.

Die Zahl der Lehrlinge im Bäckerhandwerk geht seit Jahren zurück. Gab es 2006 noch 36 209 Azubis in der Branche, die etwa Bäcker oder Bäckereifachverkäufer lernten, waren es 2012 nur noch 26 535. Gleichzeitig ist die Zahl der Beschäftigten im gleichen Zeitraum von 275 700 auf 292 000 gestiegen.

Wer sich für eine Ausbildung zum Bäcker interessiert, sollte vor einer Bewerbung jedoch unbedingt ein Praktikum machen, rät Werner. So könnten Jugendliche testen, ob die körperliche Arbeit und die Arbeitszeiten ihnen liegen. Bäcker müssen häufig nachts arbeiten.


dpa-Magazin / mag
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