Existenzgründung mit Freunden: Klare Absprachen sind wichtig

Wer sich mit seinen Freunden zusammen selbstständig machen will, sollte auf klare Absprachen achten.

"Unter Freuden gibt es oft nur vage Verabredungen, weil man weiß, wie der andere in bestimmten Situationen reagiert", sagt Tim Gemkow vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag. Im Geschäftsalltag kommen jedoch neue Herausforderungen hinzu, in denen die Freunde neue Seiten von einander kennenlernen. Hier braucht es klare Absprachen. Etwa darüber, ob und zu welchen Bedingungen bei persönlichen finanziellen Engpässen Geld vom Firmenkonto entliehen werden darf, oder was im Fall des Ausscheidens eines der Gründer geschieht.

Wichtig sind außerdem die Fragen, wer wie viel Kapital einbringt und was mit dem Gewinn passiert, erläutert Gemkow. Unter Freunden kommen sie jedoch oft zu spät auf die Agenda, weil sie glauben, sich blind zu verstehen. Ein Irrtum: "Gerade wenn sich die private Situation durch Heirat oder Familienplanung ändert, gerät das Gleichgewicht oft aus der Balance", hat Gemkow beobachtet. Einen präzisen und ausführlichen Gesellschaftervertrag aufzusetzen, ist deshalb der wichtigste Rat für Gründer – ob befreundet oder nicht.
dpa-Magazin / mag
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