Gemobbten Hilfe anbieten

Wird ein Kollege gemobbt, schauen unbeteiligte Mitarbeiter der Situation oft tatenlos zu. "Die Angst ist meist groß, es selbst abzubekommen", so die Psychologin Juliane Dreisbach aus Freudenberg (Nordrhein-Westfalen). Doch auch wenn Unbeteiligte sich nicht trauen, sich öffentlich zu solidarisieren, können sie für das Mobbingopfer etwas tun. "Oft helfen schon Kleinigkeiten, die signalisieren: ,Du bist nicht allein‘", erklärt die Expertin. So könne man etwa ungefragt eine Tasse Kaffee vorbeibringen oder den anderen zum Mittagessen einladen. Gut sei auch direkt zu fragen: "Kann ich dich irgendwie unterstützen?"
dpa-Magazin / mag
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