Geschäftliche Anrufe richtig planen

Jederzeit erreichbar zu sein, wird heute von Arbeitnehmern oft erwartet. Doch irgendwann muss auch Feierabend sein.

Kollegen und Vorgesetzte sollten mit Anrufen außerhalb der Arbeitszeit allerdings zurückhaltend sein, empfiehlt die Etikette-Expertin Bettina Geißler aus Norderstedt. "Es gibt viele Anrufe, die nicht nötig sind. Man sollte sich schon die Frage stellen, ob es wirklich sein muss." Wenn es in der Firma brennt, ist das in Ordnung. Und auch wenn ausdrücklich vereinbart ist, dass der betreffende Mitarbeiter erreichbar sein muss. "Aber es gibt nur wenige Positionen, wo das wirklich erforderlich ist", sagt Geißler. Einen Mitarbeiter oder Kollegen morgens oder abends zu Hause anzurufen, sollte jedenfalls nicht der Regelfall sein. Die etwas dezentere Variante ist das Verschicken einer SMS oder E-Mail: "Dabei überlasse ich es dem anderen, ob er die Nachricht wahrnimmt und darauf reagiert", sagt Geißler. "Ich muss dann aber auch damit rechnen, dass das nicht so ist." Für dringende Fälle sei ein Anruf daher besser. Und in nicht dringenden Fällen könnte man sich die SMS eigentlich sparen: "Dann hat es ja Zeit bis zum nächsten Arbeitstag."
dpa-Magazin / mag
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