Leiharbeiter im Kampf gegen Stress

Neue Aufgaben, neue Arbeitszeiten, neue Kollegen - Leiharbeiter machen das unter Umständen mehrmals im Jahr mit.

Dieses unkontinuierliche Arbeiten kann im schlimmsten Fall psychisch krank machen, sagte Jörg Feldmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Vorbeugen könnten Leiharbeiter mit positivem Denken. Sie sollten ihre kurze Zeit in einem Betrieb nicht als Problem ansehen, sondern als Chance. "Man sollte nicht denken ,Oh nein, in zwei Monaten ist schon wieder alles vorbei’, sondern ,Eine neue Herausforderung, das wird spannend. Wen lerne ich da wohl wieder kennen?’."Frustriert die fehlende Wertschätzung, sollten sich Betroffene einen außerberuflichen Ausgleich schaffen: "Sie sollten sich Erfolgserlebnisse in anderen Bereichen holen", rät Feldmann. Die fehlende Anerkennung im Job dürften Leiharbeiter auf keinen Fall auf ihren gesamten Selbstwert beziehen. Fehlen Routine und Selbstbewusstsein im Job, könnten ein Hobby oder regelmäßige Treffen mit Freunden das ausgleichen.


dpa-Magazin / mag
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