Mittagspause mit Kollegen: Nicht über die Arbeit sprechen

Nach jeder Stunde Arbeit gönnen Arbeitnehmer sich am besten fünf Minuten Erholung. (Foto: Monique Wüstenhagen)

Um sich zu erholen, sprechen Mitarbeiter in den Pausen besser nicht mit den Kollegen über die Arbeit. Das trage in der Regel kaum dazu bei, den Stresspegel zu senken.

Am besten wählen Mitarbeiter eine Tätigkeit, die im Gegensatz zur Arbeit steht, sagt der Diplom-Psychologe Karl Kubowitsch aus Regensburg. Wer im lauten Großraumbüro sitzt, genießt es mittags vielleicht, 30 Minuten seine Ruhe zu haben. Wer den ganzen Vormittag am Bürostuhl klebt, sollte sich bewegen. Ein Bauarbeiter muss dagegen in der Mittagspause keinen Spaziergang machen – er kann guten Gewissens die Füße hochlegen. Nach Möglichkeit verlassen Arbeitnehmer kurz ihren Arbeitsplatz. Sonst kreisen die Gedanken häufig auch in der Pause um den Job. Wer kann, sollte frische Luft schnappen. Das erhöht die Konzentrationsfähigkeit.

Um effizient zu arbeiten, sind regelmäßige Auszeiten ein Muss. Die gesetzlich vorgegebenen Pausen seien dabei als Minimum zu verstehen, erklärt Kubowitsch. Er empfiehlt, mittags eine Pause von einer halben Stunde zu machen, vor- und nachmittags eine Auszeit von fünfzehn Minuten und dazu eine Kurzentspannung von fünf Minuten nach jeder vollen Stunde.
dpa-Magazin / mag
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