Nachwuchs gesucht: Ausbildung zum Physiotherapeuten

Fingerspitzengefühl und Einfühlungsvermögen: Als Physiotherapeut hilft Stephan Hinkel Menschen, die etwa Knieprobleme haben und denen deshalb bestimmte Bewegungen schwerfallen. (Foto: Andrea Warnecke)

Wer sich derzeit für eine Ausbildung zum Physiotherapeuten entscheidet, hat gute Aussichten auf einen Job. Der Branche fehlt es an Fachkräften.

Aufgrund des demografischen Wandels steigt auch der Bedarf, erklärt Rainer Großmann vom Deutschen Verband für Physiotherapie. Physiotherapeuten helfen Menschen, denen bestimmte Bewegungen oder Bewegungsabläufe schwerfallen, diese zu erlernen oder sie zu verbessern. Das können Kinder und Jugendliche sein, die mit einem Hohlkreuz kämpfen. Sie unterstützen Erwachsene, die an Knien oder Hüften Verschleißerscheinungen und Schmerzen haben.

Um Physiotherapeut zu werden, gibt es zwei Wege. Die eine Möglichkeit ist, an einer Berufsfachschule eine dreijährige Ausbildung zu machen. Sie schließt mit einem Staatsexamen ab. Voraussetzung hierfür ist mindestens ein Realschulabschluss. Die andere Option ist, ein sechs oder sieben Semester langes Physiotherapie-Studium an einer Hochschule zu absolvieren. Stephan Hinkel arbeitet seit 1989 als Physiotherapeut, seit vielen Jahren mit eigener Praxis in Berlin-Moabit. "Das ist alles andere als ein Bürojob!", erzählt er aus der Praxis. Und auch wenn viele seiner Patienten über 60 Jahre alt sind: Im Prinzip hat er es mit Menschen jeden Alters zu tun. mag
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