So gut wie optische: Elektronische Kamerasucher

Ob optisch oder elektronisch – ein Kamerasucher ist für viele Fotografen Pflicht, weil sie sich damit abgeschirmt und blendfrei auf die Bildkomposition konzentrieren können.

Im Sucher erscheint genau der Bildausschnitt, der später zum Foto wird. Waren sie früher noch im Nachteil, können elektronische Sucher inzwischen mit optischen mithalten, berichtet die Stiftung Warentest, die elf Spiegelreflex- und sieben Systemkameras mit Sucher getestet hat.

Auch wenn viele Fotografen den Spiegel noch bevorzugen, spreche immer mehr für einen elektronischen Sucher, so die Tester. Bei sehr guten Systemkameras sei das Sucherbild so groß, präzise und hell, dass es manche optischen Sucher in den Schatten stelle. Außerdem zeigt der elektronische Sucher das Motiv im Gegensatz zur optischen Variante im Dämmerlicht aufgehellt.

Bei Spiegelreflexkameras reflektiert ein Klappspiegel das Bild vom Objektiv auf eine Mattscheibe – das ist der klassische optische Sucher. Die kompakteren Systemkameras verzichten auf den Spiegel und schicken fortlaufend das digitalisierte Live-Bild auf ein kleines Display im Sucher.
dpa-Magazin / mag
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