Solche Stellenanzeigen besser ignorieren

Jobsuchende sollten zurückhaltend sein, wenn in einer Stellenanzeige kein Firmenname angegeben ist. Das rät die Verbraucherzentrale Thüringen.

Werden in Stellenanzeigen nur eine Postfachadresse oder eine Chiffrenummer genannt, steckt dahinter häufig eine Briefkastenfirma. Um sich vor unseriösen Angeboten zu schützen, recherchieren Jobsuchende am besten im Netz über den potenziellen Arbeitgeber. Außerdem gelte der Grundsatz: Umso verlockender das Angebot ist, desto größer sollte das Misstrauen sein.

Immer wieder wird Jobsuchenden in Stellenanzeigen ein hoher Verdienst bei nur ein paar Stunden Arbeit versprochen. Was verlockend klingt, ist häufig Abzocke. Darauf sollten sie auf keinen Fall antworten. Dahinter stecken nicht selten unseriöse Jobanbieter, die ihr Geld damit verdienen, dass sie potenzielle Bewerber um Vorkasse bitten. Einen lukrativen Job vermitteln sie aber nicht. Vielmehr müssen Arbeitnehmer erst einmal Geld bezahlen, um genauere Informationen zu bekommen. Oder sie müssen erst einen Lehrgang oder ein Fotocasting buchen. Haben Bewerber die Vorauszahlung geleistet, ist der vermeintliche Arbeitgeber nicht mehr auffindbar.


dpa-Magazin / mag
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