Trotz Streik pünktlich auf Arbeit sein

Trotz eines Streiks im Nahverkehr dürfen Arbeitnehmer nicht zu spät zur Arbeit kommen.

"Sich noch einmal im Bett umzudrehen und sich zu denken: {sbquo}Ist ja Streik‘, geht nicht", sagte der Arbeitsrechtler Hans-Georg Meier aus Berlin. Vielmehr müssen Pendler dafür sorgen, trotz Streiks pünktlich im Büro zu sein. Kommen Arbeitnehmer zu spät, kann der Arbeitgeber ihnen den Lohn kürzen oder sie sogar abmahnen."In der Praxis wird beides jedoch selten gemacht", erklärte Meier. Die meisten Arbeitgeber drückten vielmehr beide Augen zu, wenn der Arbeitnehmer wegen eines Streiks im Nahverkehr ein paar Minuten zu spät im Büro ist. Darauf verlassen dürften sich Berufstätige jedoch nicht. Um keine Sanktionen zu befürchten, sollten Arbeitnehmer den Arbeitgeber daher möglichst früh darauf hinweisen, falls sie sich verspäten. Ist am Vortag bereits absehbar, dass U-Bahnen oder Busse nicht fahren, müssten Arbeitnehmer zudem rechtzeitig nach Alternativen suchen.


dpa-Magazin / mag
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