Vorher ein Praktikum machen

Ein Fitnessstudio-Abo oder ein Smartphone: Bei einigen Handwerksbetrieben ist der Fachkräftemangel inzwischen so groß, dass sie Jugendliche mit solchen Angeboten locken.

Trotzdem sollte sich niemand für die Branche aus Verlegenheit entscheiden. "Der Job muss einen interessieren, sonst ist der Abbruch programmiert", sagt Paul Ebsen. Er ist Sprecher der Bundesagentur für Arbeit.

Wer eine Ausbildung im Handwerk machen will, sollte am besten noch während der Schulzeit ein Praktikum in dem Bereich absolvieren, der ihn interessiert. "Dann können Jugendliche sehen, ob der Beruf wirklich zu ihnen passt", rät Ebsen. Außerdem erfahren sie so hautnah, wie körperlich anspruchsvoll die Ausbildung ist - und ob sie mit der Belastung zurechtkommen.

Wichtig sei auch, einen Betrieb zu finden, der gut ausbildet. Bevor Jugendliche in einer Firma anfangen, könnten sie zum Beispiel ehemalige Auszubildende über ihre Lehrstelle befragen.


dpa-Magazin / mag
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