Zugriff auf berufliche E-Mails regeln

Wer Smartphone oder Computer gleichzeitig für Beruf und Privates nutzt, sollte für Ernstfälle Vorsorge treffen.

So müsse es zum Beispiel Regelungen für längere Krankheiten und Urlaube sowie Todesfälle geben, erklärt die IT-Zeitschrift "iX". Ansonsten könne es passieren, dass die Firma nicht auf möglicherweise wichtige geschäftliche E-Mails zugreifen kann.

Ihre Privatsphäre müssen Arbeitnehmer dafür nicht aufgeben: In Verträgen oder Betriebsvereinbarungen kann etwa festgelegt werden, dass der Zugriff auf das Postfach eines Verstorbenen nur mit einem fachkundigen IT-Mitarbeiter erfolgen darf und zweifelsfrei private Mails nicht geöffnet, sondern an den Erben übermittelt werden.

Grundsätzlich gehen Konten von E-Mail-Anbietern, sozialen Netzwerken und anderen Webseiten nach dem Tod eines Menschen an dessen Erben über. Wie die Experten der Zeitschrift erklären, kann dieser mit dem Erbschein bei Anbietern Zugriff auf E-Mail-Konten des Verstorbenen verlangen. Gleiches gelte für Daten bei Cloud-Diensten und Domains bei Webhosting-Anbietern.


dpa-Magazin / mag
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