Diesmal fließt nur Herzblut: Krimiautor Dirk Trost schreibt Roman über die Liebe und den Tango

Kann auch lieb sein: Krimiautor Dirk Trost mit seinem ersten Roman über die Liebe und den Tango, den Trost seit Jahren auf den Tanzbrettern der Strandbar Mitte vor dem Bodemuseum tanzt. (Foto: Dirk Jericho)
 
Kann auch lieb sein: Krimiautor Dirk Trost mit seinem ersten Roman über die Liebe und den Tango, den Trost seit Jahren auf den Tanzbrettern der Strandbar Mitte vor dem Bodemuseum tanzt. Foto: Dirk Jericho (Foto: Dirk Jericho)

Mitte. „Tango in Lissabon“ konnte einfach nicht mehr warten, sagt der erfolgreiche Autor von bizarren Ostfriesenkrimis. Kurz bevor sein vierter Band der beliebten Krimiserie um den Anwalt Jan de Fries und seinen Hund Motte im September erscheint, hat Dirk Trost seinen ersten Liebesroman veröffentlicht.

Tätowierte Muskeltypen baumeln mit einem vom Bolzenschussgerät fabrizierten Loch in der Stirn von der Kellerdecke im SM-Studio, Krabbenfischer ziehen mit ihrem Netz eine Frauenleiche aus dem Meer oder eine tote Tänzerin hängt vereist am Windmühlenflügel in Greetsiel, einem Ort im westlichen Ostfriesland, in dem Dirk Trosts Hauptfigur Jan de Fries lebt. Es ist auch das Bizarre an den spannenden Mordgeschichten, das die Fangemeinde so begeistert. Nach dem Debütroman „Granat für Greetsiel“ im November 2014 hat Dirk Trost gerade seinen vierten Band, „Neuntöter für Greetsiel“, fertiggestellt, der am 5. September bei Amazon erscheint. Mehr als 200 000 Bücher hat Trost insgesamt bisher verkauft.

Doch der Mann mit den bösen Fantasien kann auch anders: Denn Dirk Trost hat ein weiches Herz und vor allem Rhythmus im Blut. Seit fünf Jahren ist der 1957 in Duisburg geborene Autor dem Tango Argentino verfallen: ein Tanz wie eine gewaltige Gefühlswelle, die einen umarmt und mitreißt, wenn man mit dem Partner im selben Takt vereint übers Parkett gleitet. „Tango ist Begegnung und Berührung“, sagt Trost, der regelmäßig mit seiner Frau Patricia in der Strandbar Mitte im Monbijoupark, im Tango Nou an der Chausseestraße oder im Tangoloft an der Weddinger Gerichtsstraße seiner Leidenschaft nachgeht.

Im neuen Roman „Tango in Lissabon“ fließt im Gegensatz zu Trosts schaurigen Nordseestories nur Herzblut. Die faszinierende Geschichte von Franka und Karl spielt viel in Wedding und Mitte. Karl hat in Wedding ein schlecht laufendes Schirmgeschäft, Franka aus Pankow arbeitet bei der BSR. Die beiden lernen sich und den Tango kennen, und damit „einen Sturm unbekannter Gefühle und Empfindungen aus Sinnlichkeit, Melancholie, Musikalität und Erotik“, so der Autor. Der Tango Argentino verändert ihr Leben.

Ganz viel von dem, das Trost seine Protagonisten erleben lässt, sind seine Erlebnisse. Das Nou und das Titanic-Hotel an der Chausseestraße oder die Wedding-Episoden – das alles gibt es oder ist ähnlich passiert. Dirk Trost hat sich für sein Buch auch in eine Melonga in Lissabon gestürzt, um den dortigen Pulsschlag des elektrisierenden Tango-Tanzes zu spüren. Denn im Roman führt Frankas und Karls neu entdeckte Leidenschaft „für den sinnlichsten Tanz der Welt" die beiden nach Lissabon, "wo das Schicksal bereits auf sie wartet“, steht im Klappentext. Ein Tango in Lissabon verändert ihr Leben für immer. Am Ende gibt es ein Happy End: Beide finden einen neuen Weg ins Leben; jeder für sich.

Mit seinem Debüt-Liebesroman, der in Berlin und Lissabon spielt und von Schicksalen, Chancen, Mut, Veränderungen und Liebe erzählt, macht Dirk Trost auch beim Kindle Storyteller Award 2017 mit. Bis zum 31. August können Autoren im Selbstverlag auf der Amazon-Plattform bei Kindle Direct Publishing ihre eBooks und Taschenbücher veröffentlichen. Den Roman „Tango in Lissabon“ gibt es auf Amazon unter http://t1p.de/d1mn. DJ

Alle Informationen über Dirk Trost, die Jan-de-Fries-Buchreihe und den Tango-Roman unter www.dirktrost.berlin
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