Durch Funkenflug bei Bauarbeiten löst die Sprinkleranlage aus

Berlin: Berliner Ensemble |

Mitte. Über 60.000 Liter Löschwasser haben sich am 15. Juli über der Bühne des Berliner Ensembles (BE) am Schiffbauerdamm ergossen.

Die Sprinkleranlage hatte gegen 10.40 Uhr ausgelöst, "weil Handwerker unsachgemäß mit einem Winkelschleifer Funkenflug verursachten", sagte Katja Cwejn von der BIM Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM). Die landeseigene BIM bewirtschaftet das Haus im Auftrag des Landes Berlin, das das Gebäude vom Eigentümer, der Ilse-Holzapfel-Stiftung, angemietet hat. Die derzeit laufenden Sanierungsarbeiten im BE wurden in der spielfreien Zeit von der BIM beauftragt.

Ein Gutachten soll die Haftungsfragen klären. Vermutlich wird die Baufirma für den Schaden, den das Löschwasser angerichtet hat, aufkommen müssen. Der Schaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. "Wir gehen davon aus, dass das Berliner Ensemble oder die BIM keine Schuld trifft", sagte Cwejn. Derzeit laufen Trocknungsmaschinen, um das Gebäude zu entfeuchten. Der Zuschauerraum und die Vorbühne waren nicht betroffen. Vorstellungen werden wegen der Havarie wohl nicht ausfallen. Auch die Kurt-Krömer-Show konnte der RBB wie geplant am 17. Juli im Berliner Ensemble aufzeichnen. "Die Aufführungen von Rolf Hochhuth Anfang August und der Beginn der neuen Spielzeit im September scheinen gesichert", sagte BIM-Chef Sven Lemiss.


Dirk Jericho / DJ
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