Medizinhistorische Reihe zur Entwicklung der Prothetik

Mitte. Das Berliner Medizinhistorische Museum der Charité (BMM) lädt einmal monatlich zur neuen Vorlesungsreihe "Körper-Geschichte(n) II".

Experten beleuchten in den Vorträgen die medizinhistorischen Spuren künstlicher Körperteile und veranschaulichen die Entwicklungen und aktuellen Innovationen auf dem Gebiet der Prothetik. Ersatzteile beschäftigen die Menschheit seit frühester Zeit. So hat beispielsweise die Versorgung und Wiedereingliederung der vielen Kriegsversehrten des Ersten Weltkriegs viele technische Fortschritte in der Arm- und Bein-Prothetik notwendig gemacht. Heute können Nerven, Gefäße, Gewebe und ganze Organe ersetzt werden. Es geht längst nicht mehr nur um eine notdürftige lebenserhaltende Unterstützung, sondern darum, körperliche Leistungen gleichwertig zu ersetzen oder sogar noch zu verbessern. Wohin entwickelt sich der teilersetzte Körper? ist eine der Fragen, denen die Wissenschaftler nachgehen. Der nächste Vortrag am 11. November heißt "Verwunden und Wiederherstellen". Dr. Fritz Dross referiert zur Geschichte der schwierigen Beziehung von Krieg und Medizin.

Die Vorträge der Reihe beginnen jeweils um 17.30 Uhr in der Hörsaalruine des BMM am Charitéplatz 1. Der Eintritt ist frei.

Dirk Jericho / DJ
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