Hier habe ich neue Freunde gefunden

Eine Stadt in der Natur - das gefällt Viktoriia Naukhatskaia an Köpenick. (Foto: Viktoriia Naukhatskaia)

Köpenick. Es ist sicher nicht überraschend wenn ich sage, dass Berlin meine zweite Heimat geworden ist. Ich kam vor fast einem Jahr nach Deutschland, davor lebte ich in einigen anderen deutschen Städten und nur von Berlin kann ich sagen, dass ich mich hier und frei und zu Hause fühle.

Schon der deutsche Philosoph Karl Jaspers sagte: "Heimat ist da, wo ich verstehe und wo ich verstanden werde" - und er hat recht. Was mich betrifft, so denke ich, dass Berlin den Menschen verschiedener Kulturen und Nationen etwas Besonderes vermittelt sodass sie sich hier wirklich zu Hause fühlen können. Für mich ist es ein Geheimnis wie Berlin das vollbringt.

Ich wohne in Alt-Köpenick, das mich sehr freundlich empfangen hat. Auf den ersten Blick habe ich mich in seine Natur, Architektur und Ruhe verliebt: ein majestätisches Schloss, ein grüner blühender Park, wo man sich erholen und den Alltag vergessen kann, gemütliche und verschiedenartige Cafés, saubere Spielplätze, kleine verschiedene Geschäfte, eine lange und schöne Promenade entlang des Flusses auf dem Enten und Schwäne schwimmen… Ich könnte endlos schwärmen! Aber das Wundervollste von Köpenick sind seine Menschen: offen, nett, lustig und hilfsbereit. Doch man kann gar nicht anders sein, wenn man inmitten solcher Schönheit lebt.

Na ja, es gibt auch einige Nachteile, aber das ist normal. Was sang Marlene Dietrich über Berlin? "Das eine liebt, andere wieder lästern …" Für mich persönlich ist Berlin mein Zuhause. In Köpenick hat meine Seele Ruhe und ich habe neue Freunde gefunden. Und ich hoffe hier auch meine Zukunft verbringen zu können. Viktoriia Naukhatskaia
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