Gesundheitsinstitut für ganz Berlin

Berlin. Das Abgeordnetenhaus hat ein Gesetz zur Einrichtung des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health beschlossen.

Das war der letzte Schritt im Gesetzgebungsverfahren. Das BIH wird jetzt in eine Körperschaft des öffentlichen Rechts überführt. Im Gesundheitsinstitut werden die Forschungsbereiche der Charité und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) zusammengeführt.

MDC und Charité arbeiten bereits seit Gründung des MDC 1992 in Einzel- oder Verbundprojekten zusammen. Seit 2011 planen die Einrichtungen gemeinsam mit dem Bund und dem Land eine gemeinsame Institution der biomedizinischen Forschung. Grundlagenforschung und klinische Forschung sollen im BIH enger verzahnt werden. Dem Gesetz zufolge ist das BIH eine außeruniversitäre Wissenschaftseinrichtung des Landes im Bereich der Biomedizin. Ziel der Zusammenarbeit ist, experimentelle und klinische Forschung unter einem ganzheitlichen Forschungsansatz zu stellen. Im Fokus stehen krankheits- und organübergreifende Prozesse des menschlichen Organismus. Das BIH wurde im März 2013 von Charité und MDC gegründet. Bis Ende 2014 finanzierte der Bund es über die Helmholtz-Gemeinschaft. Seit 2015 wird das BIH zu 90 Prozent vom Bund und zu zehn Prozent vom Land Berlin getragen.


Dirk Jericho / DJ
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