Kein Palast für AfD-Wähler

Mitte. Der Intendant des Friedrichstadt-Palastes, Berndt Schmidt, hat in einer E-Mail an sein Ensemble seinen Unmut über den Erfolg der rechtspopulistischen AfD geäußert. Rechtspopulismus sei nicht nur ein Problem im Osten, „aber bei uns im Osten ist das Problem am größten", schreibt er. Schmidt will keine AfD-Sympathisanten in seinem Haus haben. „Wie werden uns künftig noch deutlicher als bisher von 20 oder 25 Prozent unserer potenziellen Kunden im Osten abgrenzen und von Hohlköpfen mit Migrationshintergrund selbstverständlich auch. Ich will all deren Geld nicht", zitiert der Spiegel aus der Wut-Mail, die Schmidt offenbar als Reaktion auf einen Kommentar des Spiegel-Autors Hasnain Kazim verfasst hat. Der Journalist hatte darin die Gefahren des Rechtsrucks beschrieben. DJ
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